Ich lebe noch und dachte ich gebe ein kurzes Update. Vielleicht interessiert es niemanden, aber ich schätze aus irgendeinem Grund hatte ich diese Eingebung. Mein Leben ist immer noch chaotisch, ziemlich wie immer, und ich vermute es wird auch so bleiben. So ist das mit dem Leben einfach. Die Problematiken liegen in den selben Gebieten wie im letzten Jahr. Ich als Person und alles was dazu gehört, die Familie, die Zukunft und so weiter. Einige zwischenmenschliche Beziehungen haben sich entspannt, andere intensiviert und verbessert und wieder andere habe ich bewusst, so gut es mir möglich ist, abgebrochen. Für manche Freundschaften lohnt es sich nicht mehr zu kämpfen. Was mein Studium anbelangt so habe ich mich entschlossen eines der beiden Fächer zu wechseln und hatte bereits in der Mitte des Semesters die Kursbesuche eingestellt. Die Themen, die Menschen, die fehlende Perspektive - alles hatte sich summiert und mich zu diesem Entschluss gebracht. Das Sommersemester verbringe ich mit nur einem Studienfach, auch um den Druck herauszunehmen, den ich mir selbst mache. Im Winter sollte es dann mit zwei Fächern und auf ein bis dahin gestecktes Ziel fokussiert weitergehen. Das Schreiben geht nur mäßig voran, das Studium in diese Richtung habe ich bis auf Weiteres aufgeschoben. Irgendwann vielleicht... wenn es das Schicksal und die mentale Verfassung zulassen. Das Seminar für das Stipendium habe ich ebenfalls nicht besucht. All meine Entscheidungen scheinen zeitweise unbedacht und voreilig, haben sicherlich auch mit Versagensängsten zu tun, doch dienen sie momentan der Stabilisierung. Das Umfeld muss stimmen, die Gedanken erst einmal positiver werden. Ich muss mir zu mehr Selbstsicherheit und Klarheit verhelfen, die Gegenwart schätzen lernen. Ich will mir zunächst ein Fundament aufbauen und von da aus weitermachen. Mit einer groben Richtung für die weitere Zukunft, doch zu weit voraus mag ich nicht denken. Wo mich mein Weg hinführen wird sollte sich zeigen. Irgendwann, wenn die Zeit reif ist.
misguided ghosts
Samstag, 15. März 2014
Mittwoch, 16. Oktober 2013
Studentin
Ich habe die ersten Tage an der Uni hinter mir und bisher darf ich mich eigentlich nicht beschweren. Englisch werde ich zusammen mit Z studieren, in meinem Zweitfach bin ich auf mich allein gestellt. Leicht problematisch, wenn man die Kommunikation mit anderen Studenten nicht so recht auf die Kette bekommt. Allerdings sind mir die Leute da etwas suspekt und unsympathisch, was das Ansprechen nicht leichter macht. Ich stehe in dem Raum der Fachschaft, die Plätze auf der Couch sind belegt, alle unterhalten sich und niemand beachtet diejenigen, die gerade erst den Weg in den Raum finden. Sich dann irgendwie einzubringen war mir unmöglich. Morgen ist die Einführung und Freitag ein Theaterbesuch, mal sehen was sich da ergibt. Ansonsten gehen nächste Woche die Kurse los und da werden sich vielleicht Bekanntschaften ergeben. Hauptsache ist, dass Z und ich in Englisch in die selben Kurse kommen, was erst morgen bekannt wird. Also bitte Daumen drücken! Zumal ich dann Donnerstags komplett frei hätte und Freitags morgens nur zwei Stunden - frühes Wochenende. Soweit hört sich alles spannend an, die Orientierung lässt noch zu wünschen übrig, aber das Gelände ist zehn Mal so groß wie meine alte Schule da kann man mir das vielleicht verzeihen. Abgesehen von der Uni habe ich nicht so viel zu erzählen. Die Selbstzweifel nehmen zu, ich habe kaum noch Kontakt zu diesem Typen, werde ihn aber innerhalb der nächsten Tage mal anschreiben, weil es sonst ziemlich unhöflich ist. Ich hatte mich mit ihn getroffen und der Abend war schön. Ein paar Tage später habe ich ihn wiedergesehen, bei T und ihrem Freund, doch ich konnte nicht mit ihm reden. Zu verunsichert, zu blöd. Die alten Sorgen. K möchte sich mit mir treffen, nur so. Der Filmabend wird wohl in den nächsten beiden Wochen stattfinden, wenn überhaupt, da dann Ferien sind. Mental bin ich auf alles vorbereitet. Letzte Woche habe ich Lia geholfen ihre Wohnung zu streichen und ich bin neidisch. Guter Neid, denn ich gönne ihr alles Glück der Welt auch in der eigenen Wohnung. Meine Stimmung schwankt, mal gut und dann schlecht. Alles wie immer also. Und mehr kann ich nicht erzählen.Dienstag, 30. Juli 2013
Fernweh
Fernweh ist wie eine Krankheit; hat sich bei mir eingenistet und klammert sich an mein Herz, zerreißt es förmlich und macht jeden Blick auf das strahlende Blau des Meeres zur Qual, weil ich auch dieses Jahr nicht mit einer Auszeit fernab vom Alltag rechnen kann. Seit Tagen suche ich mehr oder weniger günstige Urlaubsangebote und schwelge in den Möglichkeiten, immer mit dem Wissen im betrübten Hinterkopf, dass ich nicht dorthin reisen werde. Wieder werde ich hier feststecken, genau so wie die letzten sieben oder acht Jahre. Der letzte Urlaub an einem der Ozeane liegt so weit zurück, dass sich meine Erinnerung auf einen grünen Baldachin am Strand beschränkt und auf einen kleinen, gelblichen Fisch, der vor meiner Taucherbrille auftauchte, um dann wieder in der Weite des Meeres zu verschwinden. Dabei würde ich so gerne in den nächsten Flieger Richtung Griechenland oder Menorca steigen und mir eine erfrischende Brise salziger Meeresluft um die Nase wehen lassen, mich in die tosenden Wellen werfen, neue Welten - über und unter Wasser - erkunden und mir den feinen Sand langsam durch die Finger gleiten lassen; Ich möchte Olivenbäume bestaunen und die griechische Kultur vor Ort erleben, oder in einer kleinen Bucht Sonnenbaden und das mediterrane Flair der spanischen Insel genießen. Abschalten, fliehen. Irgendwo zwischen felsigen Küsten und dem Ozean mit dem beruhigenden Rauschen der Brandung als süße Symphonie zur Untermalung der Entspannung. Verloren gehen, mich für einen Moment verlieren und an nichts denken. An einem Ort sein, an dem mich niemand kennt, an dem ich neue Inspiration schöpfen kann und zur Ruhe komme. Wenn ich mir Bilder des Meeres ansehe, fühle ich mich ruhig. Es tut mir gut. Haltet mich für bescheuert, aber ich habe mir das Rauschen des Meeres auf Youtube angehört. Ich habe sogar einen Blog nur für Bilder erstellt, die im Zusammenhang mit dem Meer und Urlaub stehen, weil es mich glücklich macht diese anzusehen. Doch ich habe keine Begleitung und bei solch einer Unternehmung möchte man die Erlebnisse mit irgendjemandem teilen, damit man sich gemeinsam erinnern kann und vielleicht auch, damit keine Langeweile aufkommt. Entspannung ist gut, auch zu zweit möglich, doch ich denke irgendwann wird der Moment kommen, in dem man ein paar Worte wechseln möchte. Da es mir schwer fällt Kontakte zu knüpfen, wäre es die logische Konsequenz nicht allein zu reisen. Abgesehen davon möchte ich nicht alleine reisen, weil ich es mir nicht zutraue. Ich bin zu unsicher, zu ängstlich. Immerhin eine Einsicht; allerdings auch eine Einsicht, die mir einige Möglichkeiten verbaut.
Meine Mutter, eine ihrer Schwestern und meine Großeltern fliegen Ende September in die Türkei und ich bleibe mit meinem Vater Zuhause. Nachbuchen wäre eine Option, nur für eine Woche allerdings, weil sich die Termine sonst mit der Uni überschneiden. Ich bin schon fast gewillt, ernster darüber nachzudenken, doch es ist nicht mein Wunschziel. Griechenland und Menorca haben sich in mein Herz gebrannt. Kristallklares Wasser, Felsen und andere schöne gestalterische Bilder der Landschaft, die die Atmosphäre für mich interessant machen. Interessant und unerreichbar. So unerreichbar, dass ich den Gedanken an einen Urlaub auch gleich wieder aufgeben kann. Das Meer in Holland ist erreichbar, aber es ist nicht das selbe, nicht weit genug, nicht Urlaub genug. Vielleicht versteht es jemand, das Feeling ist für mich zu deutsch. Ich habe schon jemanden gefragt, aber sie hat abgesagt, kann nicht mit mir fahren. Viele Leute kommen dann nicht mehr in Frage, einige sind schon im Urlaub, andere fahren demnächst. Darunter meine Mädels, die erste Wahl gewesen wären. Also bleibe ich hier und hänge eine Tapete mit Palmenmotiv an die Wände, bringe mit den Schuhen etwas Sand in mein Zimmer und lege ein paar Muscheln aus. Karibik mitten im Ruhrpott ☼
Montag, 22. Juli 2013
Wenn Nächte ehrlicher sind als Tage
Das gestrige Wetter lud dazu ein, die nächtliche Wärme auf dem Balkon zu genießen, einen Blick in den Himmel zu werfen und den Begriff "nächtliche Ruhe" zu überdenken. Ich fand schon immer, dass eine Stadt während der Nacht ihr wahres Gesicht zeigt. Draußen sind lediglich die Häuser, Straßen und Parks und gelegentlich auch mal ein Mensch, der sich nach einer durchzechten Nacht verirrt hat. Doch nie sind viele Menschen unterwegs, die das Bild der Stadt mit bunter Kleidung, oder lautstarken Gesprächen verfälschen. In der Nacht ist die Stadt nur eine Ansammlung von Gebäuden, mehr nicht. Und komischerweise ist es genau das, was in mir Wohlbefinden auslöst. Ein einziges Mal ist mein Heimatort nur das, was er zu sein scheint. Keine bösen Erinnerungen, keine Stimmen, die mir etwas einreden wollten, nur das entfernte Rauschen der Autobahn, das man mit reichlich Fantasie auch für das Rauschen des Meeres hätte halten können. Mit sehr viel Fantasie. Ich fand Zuflucht in der Dunkelheit, die mich nach einiger Zeit eingehüllt hat wie eine Decke. Es war die dritte sternklare Nacht in Folge und sie hat mehr offenbart als einige mir immer noch unbekannte Konstellationen am Himmel. Nichts Bahnbrechendes, wie der Sinn des Lebens. Persönliche Dinge; einige Entscheidungen, die letztendlich genau die richtigen waren. Vielleicht sogar Schicksal, wer weiß das schon? In diesem völligen Gleichgewicht wurde ich durch sämtliche Emotionen geschleudert, musste an vieles denken, ohne jedoch überfordert zu sein und ohne mich dabei zu schlecht zu fühlen. Es gab allerdings gestern eine Unterhaltung zwischen K und mir, die mich kurzzeitig aus der Bahn geworfen hat. Anspielungen, die dazu geführt haben, dass ich einem Treffen zugestimmt habe, was nicht verwerflich ist, nicht falsch und nicht schlimm. Eigentlich. Es ging wie so oft um körperliche Nähe und meine Hemmungen, die ich ihm gegenüber nie wirklich erklärt habe. Einerseits, weil ich ihm keine Rechenschaft schuldig bin und andererseits, weil ich selbst keine genaue Erklärung dafür habe. Außer meinen generellen mentalen Zustand, der mir gerne einen Strich durch die Rechnung macht, mich einschränkt und mich schon häufig potenziell gute Tage und Erlebnisse hat ausschlagen lassen. Trotz aller Bedenken über diese Unterhaltung, die zu viel "Vielleicht sollte ich dich überrumpeln" und "Einfach machen" beinhaltete, habe ich dem Treffen zugestimmt. Ein Treffen, das mir schon jetzt Bauchschmerzen bereitet, weil es ihm wahrscheinlich die Möglichkeit bietet, mich weniger bekleidet zu sehen. Obwohl mir da auch schon eine Lösung eingefallen ist, mit der ich leben kann. Eventuell. Wenn nicht kann ich immer noch die Flucht ergreifen. So viel zum Thema nächtliche Ruhe: äußerlich entspannt und im Inneren laufen die Monologe um die Wette. Was ist richtig, was ist falsch? Ja oder nein? Sollte ich, oder lieber doch nicht? Und trotzdem war es die schönste Nacht seit langer Zeit. Wir denken immer, man müsse den Tag nutzen, doch vielleicht sind es gerade die Nächte, denen man mehr Beachtung schenken muss. Nicht zum Schlafen, sondern um die Augen offen zu halten. Nehmt euch die Zeit einen Blick in den Sternenhimmel zu werfen, es lohnt sich! Nehmt euch Zeit, um in den Schatten nach Schönheit zu suchen! Nicht nur in der buchstäblichen Nacht, sondern auch, wenn die Dunkelheit über euch hereinbricht. Wären diese beschissenen Zeiten nicht gewesen, hätte ich mindestens einen wundervollen Menschen niemals so kennengelernt, wie ich es letztendlich getan habe und ich bin froh, dass es so war. Ein leuchtender Sternenhimmel macht sentimental. Die Nacht verschaffte also teilweise Klarheit und hatte dennoch etwas Beängstigendes an sich. Vielleicht war es die Stille, in der selbst ein Flüstern zu laut wirken konnte, vielleicht aber auch die Erkenntnis, dass ich trotz aller Bemühungen nicht die Person sein kann, die ich gerne sein würde. Es liegt nicht in meiner Natur und es ist nicht einmal schlimm. Ich kann auch nicht das sein, was andere wollen. Ich bin ich - wer auch immer das ist. Die Zweifel und Unsicherheiten bleiben trotzdem, doch es gibt Menschen denen ich am Herzen liege. Ich darf es nur nicht vergessen; egal wie laut die Stimmen im Inneren schreien.
Macht euch einen wunderschönen Tag in der Sonne, nur vergesst bitte das Trinken nicht! Und wo wir gerade beim Thema sind, die Smoothie Seite ist nun online, vielleicht findet ihr da eine Erfrischung. ☼
Macht euch einen wunderschönen Tag in der Sonne, nur vergesst bitte das Trinken nicht! Und wo wir gerade beim Thema sind, die Smoothie Seite ist nun online, vielleicht findet ihr da eine Erfrischung. ☼
Sonntag, 21. Juli 2013
Altlasten loswerden und neu starten
Der Titel verrät es vielleicht und mit einem Blick auf mein Archiv wird es verdeutlicht. Ich habe sehr viele Einträge, besonders die des letzten Jahres und der letzten Monate zurück in den Entwurfsmodus verfrachtet. Viel ist nicht mehr übrig von dem, was mal hier stand und das war genau der Sinn. Ich habe mich nicht über Nacht verändert, vielmehr schon länger mit dem Gedanken gespielt, neu anzufangen. Beispielsweise nur noch zu schreiben, wenn etwas wirklich wichtiges passiert ist, oder mir etwas so sehr unter den Nägeln brennt, dass ich es unbedingt loswerden muss. Ob diese Dinge nun negativ oder positiv sind, sei dahin gestellt. Ich werde weiterhin über alles berichten, was mir durch den Kopf geht. Ich konnte diese Dinge aus der Vergangenheit nur nicht mehr ertragen. Was bringt es schon, sich diese Einträge immer wieder durchzulesen? Nichts. Außerdem ist mein Blog ziemlich uninteressant geworden, denke ich. Vielleicht schreibe ich gelegentlich auch über andere Themen, Allgemeines. Oder mehr über Dinge, die ich erlebt habe, fokussiert auf eine bestimmte Sache und nicht den ganzen Tag. Momentaufnahmen. Vielleicht habt ihr Fragen, die ich beantworten kann? Vielleicht mehr Bilder aus meinem Leben und der Umgebung, in der ich wohne? Lieblingsplätze? Ich weiß es nicht. Ich brauche nur etwas Veränderung und bin für Vorschläge eurerseits immer offen! Die Seite mit den Smoothies mache ich heute noch fertig und stelle sie online. Vielleicht kommen noch Seiten mit anderen Rezepten dazu, falls Interesse besteht.
Ich möchte mich auf meinem Blog wieder wohlfühlen können. Normalität zwischen dem ganzen Chaos schaffen, das sich gelegentlich ausbreitet und sich an meine Fersen heftet; meinen Blog trotzdem noch Zuflucht sein lassen, wenn das Chaos wieder auf mich hereinbricht. Und das tut es bekanntlich gerne!
Samstag, 15. Juni 2013
Die Freundschaft, die man sich wünscht
Ich liebe meine Mädels! Wirklich. Da kann man mal sehen, wie Freundschaften, wenngleich sie noch nicht so lange bestehen, auch verlaufen können. Wir vier sind uns in die Arme gefallen, saßen erst alle in meinem Zimmer, sind aber dann rüber ins Wohnzimmer gegangen, weil dort mehr Platz ist und meine Gardinenstange bzw. es ist ein Seil, fast aus der Verankerung herausgerissen ist. Die zu schweren Vorhänge waren eingeklemmt und Lia hat sich noch dagegen gelehnt und jetzt hängt das Seil auf halb acht. Das darf mein Papa richten. So schnell vergeht eine Woche. Eine sehr schöne Woche. Hauptsächlich. Sie - meine Eltern - sind wieder da. Aber zurück zum Thema: Ladies Night. Im Wohnzimmer haben wir erst über die neusten Geschehnisse geredet, das Geheimnis und sind dann zum Rauchen auf den Balkon. Nein, ich rauche nicht. Wir haben ohne große Pause geredet, über alles mögliche. Dann habe ich Essen gemacht - zu viel gegessen - und wir haben noch mehr geredet. Es war sehr lustig, wirklich. Und dann habe ich eine Nachricht von D bekommen. Ihre Ex hat sie fertig gemacht, als sie sich ihre Sachen bei ihr abgeholt hat, sie sei auf der Straße fast zusammengebrochen und ratet mal... mich hat es kalt gelassen, wenn überhaupt fiel es mir auf die Nerven, dass sie sich wieder bei mir ausheult und sie so tut als sei alles wie früher und sich rein gar nichts geändert hat von ihren Verhaltensweisen. Ich habe Lia die Nachricht gezeigt und irgendwie wurden wir beide wütend. Ich kam mir nur verarscht vor. Dann habe ich allen von mir und D erzählt, die letzten Monate der Freundschaft zusammengefasst und sie fanden es auch nicht in Ordnung. Nachdem ich D eine Antwort getippt habe, in der ich ihr davon abgeraten habe, sich weiter an ihre asoziale Exfreundin zu klammern, kam folgendes zurück: " (...) Hab dich lieb... uns passiert sowas nicht. Wir sind so nicht." Anmerkungen meinerseits: Wir sind nicht so asozial, das mag sein, aber uns ist es schon passiert, nur ist es scheinbar an ihr vorbei gelaufen. Ich erinnere hier einmal an unsere Aussprache. Sie hat den Ernst der Lage damals nicht erkannt und auch jetzt scheint sie es nicht zu sehen. Ich hatte Hoffnung, aber es ist ein Fass ohne Boden. Da freut man sich über Leute wir meine Mädels doppelt. Später ist - jetzt braucht sie einen Namen - Di gegangen und irgendwie fiel das Thema auf Probleme und Lia hat von etwas erzählt, das ich mal unerwähnt lasse, mir aber ähnlich war. Jedenfalls habe ich dann von mir erzählt. Ich fühlte mich sicher bei den beiden (Di hätte auch ruhig da sein können) und so habe ich die ganze Geschichte erzählt. Meine düsteren Phasen, die Gedanken, Wertlosigkeit, das nicht ganz unfreiwillige Wiederholen und meinen fast Absturz mit Suizidgedanken und die Briefe an den Englischlehrer. Also alles, was ich hier berichtet und beklagt habe. Ich vertraue den Leuten, sonst hätte ich es nicht erzählt. Vertrauen. Plötzlich machte alles Sinn. Meine komischen Blicke im Unterricht, das ständige Zusammenhocken mit meinem Lehrer. Der Tag, an dem ich die Mädels weggeschickt habe bzw. sagte sie sollen nicht auf mich warten. Der Tag an dem ich mich wieder an meinen Lehrer gewendet habe, weil ich am Vortag zu nah an der Schwelle stand, etwas Dummes zu tun. Sie sagten, diese Hilfe mache ihn nur noch sympathischer. Ich weiß nicht, was ich noch sagen wollte... Ich bin einfach dankbar für dieses Verständnis von allen Seiten und die Begegnung überhaupt, die Entwicklung des Ganzen. Freunde. So anders als das mit D und ihrem Verhalten. Besser. Viel besser. Ich werde mich bemühen, dass das mit den Mädels lange hält, weil es mir gut tut. Ein Herz an meine Ladies!
K war gestern auch noch hier und hat mir die Musik gebracht. Ob er letztendlich zur Abschlussfeier kommt, weiß er nun doch nicht. Seine Freundin findet den Gedanken blöd und gestern sollte er mir die Musik auch nicht bringen. Eigentlich. Hat er aber doch getan. Keine Ahnung, ob ich zu seinem Geburtstag gehen soll. Ich habe noch kein Geschenk, das was ich eigentlich holen wollte, gefällt ihm vielleicht nicht und dann ist da seine Freundin. Keine Lust auf eventuelles Theater. Von mir aus soll seine Freundin auch zur Abschlussfeier kommen, oder beide nicht. Mir ist das gerade sowas von egal, Hauptsache ich habe meine Mädels da! Den Fußabtreter für D zu spielen... davon sollte ich mich auch entfernen und vielleicht schaffe ich es endlich mal. Veränderung kann man bei ihr einfach nicht erwarten. Ich wünsche euch erst mal noch einen schönen Samstag! ♥
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